Ausflug der Konfirmanden KU7 nach Bethel!

 

Ein Tag in Bethel

 

 

 

 

Am Freitag, den 01.12.17 fuhren wir um 7.30 Uhr mit 17 Konfirmanden der KU7 in Richtung Bielefeld. Wir besuchten die von- Bodelschwingschen Anstalten, besser bekannt unter dem Name „Bethel“.

 

 

 

Um kurz nach 9 Uhr wurden wir sehr herzlich von zwei Mitarbeitern im Dankort in Bethel in Empfang genommen. Sie führten uns zu einem Vortragsraum, in dem wir für den Rest des Tages heimisch werden sollten. Zu Beginn erzählten Sie uns, wie Bethel entstand und wer dort alles wohnt, arbeitet und lebt.Um uns ein besseres Bild zu machen, wurde uns ein Imagefilm über Bethel gezeigt, in dem Bewohner, Mitarbeiter, Beschäftigte aus den unterschiedlichen Einrichtungen zu Wort kamen.

 

Nun folgte die erste eigene Aktivität. Wir durften uns eine Werkstatt anschauen, in der Menschen mit Behinderung beschäftigt sind. Zudem sollten wir die Möglichkeit bekommen, mit einem Beschäftigen zu sprechen und diesen zu interviewen. Dazu wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe überlegte sich Fragen, z.B. wie lange arbeiten sie hier, wo wohnen sie, welche Hobbies haben sie, fahren sie in den Urlaub etc.

 

Eine Gruppe durfte sich in der Druckerei umsehen, die zweite Gruppe wurde durch die Metallwerkstatt geführt.

 

Hier wurde uns bewusst, dass es viele unterschiedliche Formen der Behinderung gibt. Manche Beschäftigte waren nur wenig eingeschränkt, so dass sie grosse Maschinen bedienen durften und andere wiederum packten mit vier Mitarbeitern ein Duftöl in Kartons und waren mit dieser Aufgabe sehr ausgefüllt.

 

Die Beschäftigten freuten sich über unseren Besuch und beantworteten freundlich alle Fragen. So erfuhren wir, dass manche Mitarbeiter in einer eigenen Wohnung lebten, machen in Wohngemeinschaften oder in betreuten Wohngruppen, einige selbständig zur Arbeit kamen, andere mit dem Fahrdienst gebracht wurden. Sie berichteten von der Schmiede, ein Freizeittreff in Bethel, wo viele Aktivitäten wie Kegeln, Tanzen , Malkurse, Discoabende, Schachturniere, Fussballtraining und vieles mehr angeboten wurde. Ein Beschäftiger berichtete über seinen letzten Urlaub, den er am Gardasee verbracht hat.

 

Nach einer Mittagspause ging es für uns weiter mit einem Bethel-Quiz. In 5 Kleingruppen traten die Konfis gegeneinander an, um herauszufinden, wieviel sie schon über Bethel wussten. Zusatzpunkte konnten sich die Konfis mit Aktionsaufgaben verdienen, so sollten sie aus dem Rollstuhl heraus eine Zeitung von einem Schrank holen, ein Hemd mit einer Hand zuknöpfen, Briefmarken auf Zeit ausschneiden und und und. So bekamen sie einen kleinen Einblick, wie das Leben mit einer Einschränkung sein kann.

 

Zu guter Letzt fand eine Fotoralley statt, bei der sie Häuser finden sollten,um dann herauszufinden, welche Art von Einrichtung sich darin befindet.

 

Nachdem jede Gruppe ihre Ergebnisse der Ralley vorgetragen hat, ging es mit dem Bus um ca. 15.30Uhr wieder nach Hause.

 

 

 

Das Resümee der Konfis in kurzen Sätzen:

 

 

 

Mir hat in Bethel alles gefallen, am meisten,als ich gesehen habe, das auch Menschen mit Behinderungen so glücklich sein können wie wir.

 

Mir hat es gefallen, das wir soviel über Bethel gelernt haben und auch mit Menschen mit Behinderung reden konnten und auch all unsere Fragen stellen durften und auch eine offenen Antwort bekommen haben. Ausserdem haben wir ein Quiz gemacht, dass auch sehr viel Spass gemacht hat.

 

Mich hat beeindruckt, dass die Menschen so offen und glücklich bei ihrer Arbeit waren und dass sie offen über alles geredet haben.

 

Ich fand es sehr schön zu sehen, das dort Menschen mit Einschränkungen die richtige Hilfe bekommen und behandelt werden.

 

Ich habe nicht gewusst, dass ein Mensch so krank sein kann.

 

Mich hat am meisten beeindruckt, dass es so viele Menschen gibt, die Behinderungen haben.

 

Ich nehme mit, dass die Leute auch glücklich waren und auch Freunde hatten und fast genauso arbeiten können wie andere Menschen auch.

 

Am meisten haben mich die Werkstätten beeindruckt, weil ich es spannend fand, wie die Leute dort miteinander arbeiten.

 

Mir hat die Besichtigung der Werkstätten und die Fotoralley gut gefallen.

 

Mich hat am meisten beeindruckt, dass es schon so viele verschiedene Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung gibt.

 

Mir hat der gute Umgang mit den Menschen mit Behinderung gefallen.

 

 

 

 

 

KU5 übernachtet in der Kirche am 16.06.17

So sitzen da die KU5 Kinder mit den Teamern im Kreis im Altarraum mit Taschenlampen und Liedtexten und singen und hören Lieder, die die Sprache der Jugendlichen von heute ist und sie sind dabei mucksmäuschenstill und voll konzentriert.

Das ist etwas, was ich den Kids nicht geben kann. Dafür brauchen wir Teamer aus unserer Gemeinde. Unbezahlbar und wunderschön!

KU7 - Freizeit in Burlage

Unsere Konfirmanden am 30.04.2017

Die diesjährige Ansprache zur Konfirmation am 30.04.2017

Gott schenke uns ein Wort für unser Herz und ein Herz für sein Wort – Amen.
Liebe Konfirmierte,

ich habe eure Sprüche mal zusammengestellt,
sozusagen einen eigenen Konfipsalm gebastelt.

Konfipsalm 2017
Am Anfang des Lebens stehen sie, die Eltern.
Sie haben ihre Kinder liebevoll gehegt und gepflegt.
Haben ihnen warme Kleidung angezogen,
sie zur Schule gebracht,
ihnen zu Essen in die Schultasche getan
und hoffentlich auch eine große Portion Zuversicht:
Du schaffst das schon mein Kind,
du kannst das,
wir sind für dich da
wir helfen dir.
So schenkt uns auch Gott seinen Zuspruch:

Zuspruch;
Ich bin der Herr dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat.
Ich habe meinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.
Darum ziehet aus in Freuden
ihr werdet in Frieden geleitet werden.

Doch kaum aus dem Haus kommen auch Zweifel:
Hoffentlich passiert meinem Kind nichts,
hoffentlich läuft es nicht einfach so auf die Straße.
Und auch die Kinder bekommen Zweifel:
Werden mich die anderen Mitschüler akzeptieren?
Oder werden sie mich ärgern?
Werde ich die Arbeit schaffen?
Oder werde ich zu Hause wieder Schimpfe bekommen?

Zweifel:
Sicher, in der Welt habt ihr Angst;
aber seid getrost einer hat es euch vorgemacht: Jesus,
der hat alle Ängste, die man in dieser Welt haben kann, überwunden.
Darum überlasse dich nicht deinen Ängsten, sondern rede und schweige nicht.
Selbst wenn du in finstere Täler kommt,
brauchst du nicht in der Angst zu versinken,
denn Gott ist immer bei dir,
seine Worte und Weisungen seien dir ein Trost.
Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
überlass dich nicht deinen Ängsten,
sondern bleib bei seinem Wort und seiner Liebe.

Hofft, glaubt, sucht:
Befiehlt dem Herrn eure Wege und hofft auf ihn,
er wird's wohl machen.
Wenn ihr Gott von ganzem Herzen suchen werdet,
so wird er sich von euch finden lassen.
Denn Gott hat euch nicht gegeben den Geist der Furcht,
sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
Wer auf Gott vertraut, kriegt neue Kraft.
Der wird auffahren mit Flügeln wie Adler,
der wird laufen und nicht matt werden,
der wird gehen und nicht müde werden.”
Seid fröhlich wenn ihr Hoffnung habt,
seid geduldig, wenn ihr traurig seid,
und hört nicht auf zu bitten und beten.
Wenn ihr das beherzigt,
dann werdet ihr stark.
Gottes Liebe wird euer Weg
wer auf diesem Weg bleibt, lebt wahrhaftig,
einen anderen Weg gibt es nicht.
Ihr seid Gottes Hände,
Ihr seid das Salz der Erde, Ihr seid das Licht der Welt.
Alle Dinge, die ihr für euer Leben wirklich braucht,
werden euch möglich sein,
wenn ihr an Gott glaubt.
Ihr werdet so stark, dass ihr sogar die Lasten von anderen mittragen könnt.

Yes we can – hat Obama gesagt.
Ja, wir können das!
Ja, ihr könnt das!
Ihr könnt Euer Leben in die Hand nehmen,
Ihr könnt euer Leben verändern,
Ihr könnt das Gesicht der Welt verändern.
Nein nicht das große ganze Weltgeschehen,
aber das Geschehen um euch herum.
Angefangen hier im Dorf:
Ihr könnt andere Menschen auf der Straße einfach grüßen!
Freundlich – nicht Hallo Frau…
angemessen - …
hörbar!
Ihr könnt im Bus älteren Menschen euren Sitzplatz anbieten,
ungefragt, und freundlich.
Jungs, ihr könnt charmant und höflich werden:
den Mädchen den Vortritt lassen,
Rücksicht nehmen auf andere.
Den Müll rausbringen, sofort und nicht darauf warten,
dass Mama das schon irgendwann macht.
Ihr könnt die Toilette wieder sauber
die leere Klopapierrolle durch eine neue ersetzen
und nicht darauf vertrauen,
dass Mama das schon irgendwann macht.
Ihr könnt euch auf dem Schulhof um Schwächere kümmern,
müsst nicht mitmachen, wenn alle auf einen gehen,
sondern könnt euch dazwischen stellen,
Schwache schützen.
Yes, you can
Ja ihr könnt.
dass hat euch Gott ins Herz gelegt,
das haben eure Eltern euch bei der Taufe zugesprochen
das sprechen wir alle euch heute anlässlich eurer Konfirmation zu.
Ihr könnt es:
Ihr könnt helfen.
Ihr könnt freundlich sein.
Ihr könnt ehrlich sein.
Ihr könnt gönnen.

Wir haben euch ein Kreuz umgehängt,
als Zeichen dafür,
dass ihr das alles könnt.
Und jedes Mal, wenn ihr Streit anzettelt,
jedes Mal, wenn ihr zurückschlagt,
jedes Mal, wenn es euch Lust macht andere zu ärgern,
jedes Mal, wenn wir auf nur Recht und Gerechtigkeit pochen,
wenn wir nachtragend sind
wenn wir unversöhnlich sind
wenn wir unser Herz an Dinge klammern
nicht vergeben können oder wollen
jedes Mal, wenn wir nicht mehr danach fragen,
was die Liebe nun eigentlich sagen würde:
Dann vertun wir jedes Mal die Chance,
die Liebesbotschaft Christi zu bezeugen und umzusetzen.
Und dann sind wir nicht mehr groß in der Liebe
sondern klein in der Angst.
Eure Eltern, Verwandte und Freunde
werden euch heute beschenken
und mit jedem Geschenk möchte man euch sagen:
Du kannst das!

Und noch eins:
Mama und Papa waren die letzten Jahre immer für euch da.
Jetzt könnt ihr beginnen, etwas für eure Eltern zu tun:
Gönnt Papa und Mama 1x im Monat
ein Wochenende lang eine sturmfreie Bude…

Liebe Eltern,
Konfirmation: nachdem Jesus getauft wurde öffnete sich der Himmel und Gott sprach (Mk 1, 9ff)
Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.
Gott setzt noch einen drauf.
Liebe Mütter, Väter, Omas und Opas:
wer hat das von seinen Eltern jemals so explizit gehört?
Viel zu wenige, viel zu selten, vielleicht auch nie gehört.
Du bist mein geliebtes Kind:
das sind die Momente, wo der Himmel sich öffnet.
Bestärken sie die Jugendlichen in diesem Gefühl und Glauben.
Für manche Dinge blieb in den vergangenen Jahren oft wenig Zeit.
Sie mussten arbeiten,
wollen ihrem Kind möglichst viel bieten:
ein eigenes Zimmer, Geld, Ausbildung.
Manches kam in der Vergangenheit zu kurz.
Holen sie das jetzt nach -
in 5 Jahren sind ihre Kinder aus dem Haus!

Und noch ein anderes:
tun sie sich und den Kindern einen Gefallen:
fahren sie auch mal alleine in den Urlaub.
Gewöhnen sie sich schon mal langsam an die Nachkinderzeit.
Sie kommt sehr plötzlich und oft kommen damit die Probleme.

Liebe Konfis:
Mit 20 habt ihr das Gesicht,
das Gott euch gab.
Mit 40 Das Gesicht,
dass das Leben euch gibt.
Und mit 60 das Gesicht,
das ihr verdient habt.
Bleibt in Gottes Wort,
glaubt an die Liebe, sonst wird sie euch nicht begegnen.
Folgt dem Weg Christi
dann werdet ihr erkennen,
- dass die Erde randvoll mit Himmel ist,
- dass in jedem gewöhnlichen Dornbusch Gott brennt.
- dass unser Leben immer wieder wunderbar neu werden kann

Und nun ihr lieben Engel…
breitet mal schön eure Flügel aus und fliegt.

 

Konfirmandenfreizeit KU6 in Burlage am Dümmer

Die Konfirmanden 2018 (KU7)

Die Konfirmanden 2018 trafen sich am 22.10.16 zum Blocktag im Gemeindehaus.

Die Konfirmanden 2019  (KU6)

Die Konfirmanden des 6. Schuljahrganges trafen sich heute am Gemeindehaus zum Blockunterricht von 10.00 Uhr bis 14.30 Uhr.

Unsere neuen Konfirmanden!

Hier sind die ersten Bilder vom Vorstellungsgottesdienst vom 11.09.2016

https://www.dropbox.com/sh/txduzhbcrdsytic/AABeJkXRNztAxcu4kYMTtkyla?dl=0

 

 

 

 

Jahreslosung 2018